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Stoffwechsel und Verdauung können durch bestimmte einfach Bewegungen angekurbelt werden. Das kann sich jeder im Alltag zunutze machen, dessen Verdauung zu Trägheit neigt. Die Übungen müssen aber regelmäßig durchgeführt werden, damit sie auch erfolgreich zeigen. Ruth Asenbaum, Physiotherapeutin und Therapieleiterin im Curhaus Bad Mühllacken gibt einige Übungstipps:

Bauchatmung: Die Zwerchfellatmung belüftet die gesamte Lunge sehr gut. Die Sauerstoffzufuhr wird verbessert, die Darmbewegung forciert. Wer sich ein paar Mal am Tag Zeit für diese Atemübung nimmt und einige Atemzüge hintereinander bewusst durchführt, trainiert damit seine Atemmuskulatur. Diese Atmung wirkt auch beruhigend.

 

Durchführung: Übung im aufrechten Sitzen oder Stehen durchführen, Schultern dabei nicht anheben. Tief durch die Nase einatmen, dann etwas in der Atemfülle verharren und langsam wieder durch den Mund ausatmen.

10 bis 20 mal bewusst in den Bauch einatmen, sodass sich dieser hervorwölbt und bei der Ausatmung wieder zurückzieht. Zum besseren Hinspüren, kann man die Hände auf den Bauch legen.

 

Bauchmassage: Im Uhrzeigersinn den Dickdarm massieren oder mit den Fingerkuppen sanft über den Bauch trommeln.

Gallenblasenmeridian aktivieren: Aufrechte Haltung im Stehen oder Sitzen einnehmen. Kopf gerade zu eine Seite drehen und dann nicken. Kopf wieder zur Mitte bringen und dann zur anderen Seite drehen und nicken. Mehrmals zu beiden Seiten wiederholen.

Nierenfeuer: Sollte man untertags einmal einen Durchhänger haben und sich erschöpft oder am Morgen noch nicht erholt fühlen, dann bringt einen diese Übung so richtig auf Trab.  Durchführung: Im aufrechten Stand Hände im Rücken an die Nieren legen, dann kräftig und schnell 81 mal diese Stellen links und rechts neben der Wirbelsäule auf dem unteren Rücken massieren.